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Aktuell suche ich für meinen Sonnengarten, die Vielfalt seiner Pflanzen- und Tierwelt ein neues Zuhause. Einen Standort an dem er sein ganzes Potenzial auf lange Sicht entfalten kann und damit Freude sowie natürliche Schönheit in die Welt trägt. Hier erfahrt ihr, wie es wann und wo weiter geht. 

Vielfalt im Sonnengarten

Wir bauen für dich ein umfangreiches und liebevoll ausgewähltes Sortiment an Stauden, Kräutern, Blumen- & Gemüsejungpflanzen, Schnittblumen (Slowflowers), Kräutertee und Slowflowersaatgut an. Vom Saatkorn/Steckling bis zu dir von hier. Komm vorbei und lass dich beim Workshop oder Gartenpicknick im Sonnengarten inspirieren!


Über uns - Geschichte des Standortes bis 2022

Wir ziehen um!!! Die folgende Geschichte, erzählt vom Sonnengarten-Gründungsstandort auf der Paul-Keller-Straße.

Der Sonnengarten erblühte auf dem Gelände des historischen Pomologischen Gartens zu Görlitz. Seit 1848 wird an diesem Ort Gartenbau betrieben. Seit jeher ist dieses Gelände in seiner Struktur unverändert, bundesweit einmalig. Tatsächlich ist es wie das Eintauchen in eine längst vergangene Zeit. Nie waren diese Flächen unbewirtschaftet und nie hätte ich mir zu träumen gewagt, dass ich einmal hier wirken werde. Dies erfüllt mich mit Demut, Respekt und Dankbarkeit.


Wir Gärtnerinnen sind Hüterinnen, nicht nur des Ortes, viel mehr auch für vielseitiges, traditionelles Wirtschaften im Kreislauf der Natur. Daher produzieren wir alles von Hand und aus Überzeugung in ökologischer Wirtschaftsweise ohne jedoch aktuell BIO-zertifiziert zu sein (bedingt durch den Stadtortwechsel, der bevor steht.). Wir haben uns zudem der Slowflower-Bewegung für nachhaltigen, regionalen und saisonalen Schnittblumenanbau angeschlossen.

 

Der Sonnengarten ist mein Lebenstraum.


Er ist einer dieser Lost Places voller Magie, die Mensch nur einmal im Leben entdeckt.

 

Er macht neugierig und steigert das Verlangen ihn kennenzulernen.

 

Er läßt einen nicht mehr los, weil er mehr ist als sein erster Anblick vermuten läßt. 

 

Der Sonnengarten ist ein zu Hause. 


Angefangen beim Altgärtner und Sukkulentenzüchter Klaus Wagner und seiner liebevollen Schwester, die, beide hoch betagt, aber mit einer stoischen Beharrlichkeit und Ruhe, das Gutshaus und Gelände oberhalb der Gärtnerei pflegen. Über die herrischen Elstern, die jede Veränderung aus ihrem Nest in der hohen Erle kritisch beäugen und durch getrant zufällige, aber treffsichere Exkrementabsonderungen unmissverständlich ihren Unmut äußern. Die frechen, verspielten Eichhörnchen, die in festen Routen über die Gewächshauser zu ihrem Kobel in den 200 jährigen Linden turnen und nicht selten mit Walnüssen nach ungebetenen Gästen werfen. Die alte Kröte, die Jahr ein Jahr aus unter der Plane im Erdhaufen des Gewächshauses überwintert. Die Zauneidechsen, die sich im Frühjahr auf den warmen Steinen und zwischen den Frühbeetscheiben gemütlich räkelnd sonnen und die schwitzende Gärtnerin in ihrer Hauptsaison zu verhöhnen scheinen. Der kleine Zaunkönig, der im Winter die Blattläuse vom Hibiskus im Sukkulentenhaus frißt und im Frühjahr im Blumenkasten nistet.
Sie alle (und weitere unerwähnte Originale des Ortes) leben harmonisch zusammen mit einer Vielzahl an Insekten und Bodenorganismen in einem achtsam gemischten Habitat aus unberührter Natur und über 300 verschieder kultivierter Arten und Sorten an Stauden, Kräutern, Schnittblumen und Gehölzen.

Zwei Glasgewächshäuser aus den 70'er Jahren und ein Doppelkammerfolienhaus an historischen Treibmauern sowie ca. 0,8 ha Freiland (davon nur ca. 3000 qm im Anbau) umfassen die bewirtschafteten Flächen des Sonnengartens, als Teil des denkmalgeschützten Gesamtgeländes Pomologischer Garten Görlitz. Der Sonnengarten ist klitzeklein, gemessen an den heutigen Standards für Produktionsgärtnereien. Aber genau das macht ihn so charmant und schützenswert in einer Zeit wo 'höher- schneller-weiter' der Gesellschaft ihre Grenzen offenbart.

Die Geschichte des Sonnengartens ist für mich ein Märchen der Neuzeit. Eines jener Wunder an die ich als Kind geglaubt habe und als Erwachsene nicht mehr zu träumen wagte. Die Geschichte erzählt von einem verwunschenen Ort, der fast in Vergessenheit geraten ist. Sie erzählt von der bedingungslosen Liebe zur Schönheit der Schöpfung. Sie erzählt von Vielfalt, Ideen, harter Arbeit und natürlich Blumen.

  

Unsere Partner/Freunde

Emma's Tante

Naturkost Arche

Bio im Bahnhof

Görlitzer Marktschwärmerei

Gemeinschaft Lindenhof

Gut Krauscha

Obermühle Görlitz

Verbrauchergemeinschaft eG Dresden

Umweltbildungshaus Johannishöhe

Lebensgarten auf Schloss Bedheim

Ein Korb voll Glück

Slowflower-Bewegung 

Floret Flowers